Grünes Bauen

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Baupolitik

Um den Begriff des grünen Bauens weiter bis an die Ränder zu weiten…um daraufhin zum Kern zu kommen: hier der Standpunkt resourcenschonendes Bauen:

Am 10. und 11. Dezember 2011
Im HEBBEL AM UFER, HALLESCHES UFER 32, 10963 BERLIN

Wohnen in Berlin wird teurer. Wer sich eine Wohnung in der attraktiven Innenstadt nicht mehr leisten kann, muss in „preiswertere“ Bezirke ausweichen. Aufgrund beschleunigter Gentrifizierung verzeichnet Berlin heute eine ungewöhnlich hohe Zahl von Umzügen. Betroffen sind vor allem die urbanen Pioniere, die diese Stadtbezirke erst attraktiv machten, nun aber in die unmittelbar benachbarten Quartiere ausweichen müssen, sowie Hartz-IV-Empfänger, die meist nur noch in den Berliner Großsiedlungen am Stadtrand unterkommen. Weil das Problem der sozialen Entmischung in Großstädten global akut ist, beschäftigen sich Architekten aus aller Welt heute erneut mit der „Wohnung für das Existenzminimum”, einem Projekt der ersten Moderne. Sie entwickeln neue Wohntypologien, die kostengünstig, aber dennoch räumlich attraktiv und überall in der Stadt baubar sind. Das Symposium bringt zentrale Vertreter dieser Debatte für zwei Tage nach Berlin.

Anmeldung unter registration@min2max.org

Eine Veranstaltung der Rosa Luxemburg Stiftung, kuratiert von Ilka & Andreas Ruby/textbild. Info unterwww.min2max.org

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„be part of it“ ist der claim der diesjährigen ecobuilt 2010 die Anfang März mit 1000 Ausstellern und 41.000 Besuchern stattfand. Hauptsponsor ist der britische Zertifizierungsdienstleister bre. Die Konferenzthemn drehen sich hauptsächlich um das Thema zero carbon buildings. Teile der Vorträge sind noch auf der Website zu finden. Interessanter erscheint hier ein kurzer überblick über vorgestellte Produkte und Baukonstruktionen:

cityscape green walls: auf dem Kontinent ist vor allem das Produkte eines Niederländers bekannt. Hier gibt´s nochmal einen Überblick über Konkurrenzprodukte und -konstruktionen: Mobilane, Biotecture, ANSystem von Aldingbourne und MMA von Jakob rope systems

 

(Bildqelle: www.ecobuild.co.uk)

Schön und durchsichtig sind die Recyclingglasprodukte von eluna Green Bottle Unit LLP, Hackney, East London:„…Using glass bottles and float glass from the domestic and industrial waste stream, …. Surfaces such as tiles, paviours, worktops, cladding facades and now also beautiful bricks to build walls are available…. eluna offers a standard choice and bespoke solutions which can be produced as cast and polished forms to sizes up to 3 x 1 meter and to 20/50mm depth….“

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VERNUNFT FÜR DIE WELT ist der Titel, die Selbstverpflichtung:  „… der deutschen Architekten, Ingenieure und Stadtplaner ist der Prüfstein für die ethische Grundhaltung unserer Professionen. Um dies öffentlich zu dokumentieren, werden wir regelmäßig über den Stand der Umsetzung unserer Selbstverpflichtung Rechenschaft ablegen.“

Wer möchte kann das Klimamanifest online unterschreiben. Am 27.03.09 wurde das Manifest von den Präsidenten des BDA und VDI Herrn Minister Tiefensee übergeben. 

Wer den Kommentar von Gerhard Matzig in der Sueddeutschen dazu lesen möchte…

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Die Messe Stuttgart hat zusammen mit der DGNB eine Messe für nachhaltiges Bauen etabliert. Vom 17.06. – 18.06.2008 findet diese am neuen Messestandort am Flughafen statt. Fast 40 Aussteller aus dem Spektrum der am Bau Beteiligten sind im Ausstellerverzeichnis der consens zu finden. Begleitet wird die Messe durch Workshops und Vorträge von u.a. Stephan Behnisch, Christoph Ingenhoven, Manfred Hegger, Alexander Rudolphi, Mathias Sauerbruch, Werner Sobek und Klaus Sedlbauer.

Angekündigt ist die Vorstellung eines DGNB-Qualitätszeichens, welches endlich die deutschen Bemühungen um ein einheitliches Qualitätssiegel für nachhaltiges Bauen zum Ziel führen könnte. Dies würde ein für die Immobilienwirtschaft kalkulierbares Instrument schaffen, durch welches grünes Bauen in Mark und Pfennig umgerechnet werden könnte. Inwiefern gute Planung – und was anderes ist nun nachhaltiges Bauen – durch Messinstrumente erfaßt werden kann, sei dahingestellt. Den Wettbewerb um Qualität in Planung, Ausführung und Betrieb eines Gebäudes könnte dies aber auf eine neue Stufe heben. Wer den Mund bisher gerne vollgenommen hat, kann nun zeigen was er kann…

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Breeam ist sozusagen die Mutter der angelsächsischen Zertifizierungssysteme. Die Systeme aus Neuseeland (Green Star) und den USA (LEED) bauen auf dem englischen System auf. Entwickler ist die Building Research Establishment Ltd. (BRE). Diese ist Teil des BRE Trusts, einer gemeinnützigen Organisation die sich aus den am Bau und der Gebäudenutzung beteiligten Wirtschafts- und Wissenschaftspartnern zusammensetzt. Die Bewertung erfolgt über ein Punktesystem:

„BREEAM assesses buildings against a set criteria and provides an overall score which will fall within a band providing either a; PASS, GOOD, VERY GOOD or EXCELLENT rating.“

Die Punkte werden in verschiedenen Kategorien vergeben und summiert. Der Zertifizierungsprozess kann in der Entwurfsphase beginnen, muss aber durch einen zugelassenen „Assessor“ begleitet werden.
Die Kette beginnt bei Bauprodukten, die über ein A,B,C Rating geschlüsselt aus 12 „Impact“-Kategorien zertifiziert werden und zum Punkteerfolg eines Gebäudes beitragen. Die Baukonstruktion wird über den „…Green Guide to Specification“ ( 2002, Blackwell oder online) bewertet. Softwaretools können den Entwurfs- und Konstruktionssprozess unterstützten.

Gebäude mit einem „Excellent Rating“ werden in einen jährlichen Wettbewerb um die höchste Punktzahl aufgenommen. Unten ein Beispiel für die recht anschauliche Darstellung der Performance.

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Das US Green Building Council besteht seit dem Jahr 2000 und hat ca.7000 Mitglieder. Es ist die nationale Tochterorganisation des “World gbc”. Die Organisation hat ein “Green Building Rating System™” eingeführt. Dieses soll weltweit grünes Bauen fördern, indem es allgemein unterstützte und akzeptierte Planungsregeln aus dem Bereich des “green building” zu Bewertungskriterien in einem Punktekatalog erhebt.

“…LEED promotes a whole-building approach to sustainability by recognizing performance in five key areas of human and environmental health:
– sustainable site development
– water savings
– energy efficiency
– materials selection
– indoor environmental quality.”

Im Augenblick wird das System bei Projekten in 41 Staaten der Welt verwendet.
Die etwas komplexere Organisationsstruktur in mindestens 7 Komitees soll in Zukunft auf 3 Kernbereiche vereinheitlicht werden.

– Zertifizierungsprozess
– Marktforschung (market responsiveness)
– Technische Aspekte

Die Organisation verankert sich durch verschiedene Maßnahmen wie lokale Gruppen (lokal chapters) und eine Jugendorganisation (Emerging Green Builders (EGB) in der Gesellschaft. Zur Übertragbarkeit der amerikanischen Qualitätsvorstellungen besteht eine lebhafte Diskussion in Europa.

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