Grünes Bauen

Hybrid auf Französisch

Ebenfalls einen Holz-Betonhybrid mit 10.000m² auf 5 Geschossen haben verschiedene Architekturbüros aus Frankreich in Courbevoie für das französische Patentamt 2012 fertiggestellt.

INPI COURBEVOIE -DYA-281-SITE_05-PHOTO -700-x

(Q: www.dyarchitectes.com, www.bidardraissi.com)

 Wie auf den Photos zu sehen  ist die Deckenkonstruktion aber sehr gemischt: man sieht  Stahlträger und Holzbalken als Unterzüge und die Schubverbinder zum 12cm Aufbeton. Wie auch beim Life Cycle Tower erscheint hingegen die Stützenkonstruktion als ausgereifteres Konzept. Interessantester Unterschied zum Österreichischen Pendant: In Frankreich  kommen nur die geschosshohen Gitterträger und der hölzerne Teil der Decken als Fertigteil auf die Baustelle. Die darauffolgenden Gewerke Aufbeton und Fassdenbau sind nicht integriert. Vorteil der Gitterträger: Sie überspannen 10m frei und erlauben so den weitgehenden Verzicht auf  Stützen im Innern des Gebäudes. (Im Text ist das so, aber auf den Baustellenphotos sieht das anders aus…)

INPI COURBEVOIE -DYA-und-bidardraissi arch-700-x

INPI COURBEVOIE - Patrice Le Bris-700-x(Q: www.dyarchitectes.com, www.bidardraissi.com)

Entwurf: Bidard & Raissi, Paris und Triptyque, Paris & Sao Paulo
Realisierung: DY Architectes, Paris

Insgesamt sieht man aber schon, sowohl in Konstruktion wie im Design, vor allem wenn man die Aussenfassaden noch anschauen würde (die ich hier lieber weglasse) deutlich weniger Konsequenz als bei der Vorarlberger Konkurrenz.

 

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