Grünes Bauen

getrennter Hybrid

In Japanisch-Schweizer Zusammenarbeit ist ein Bauwerk entstanden das eigentlich nicht mehr mehr als Hybrid bezeichnet werden kann: Statisch funktionert die Tragkonstruktion ohne Metallverbindungen. Lastabtrag und Decken kommen ohne Stahlbeton aus. Der Beton hat sich sozusagen bis in die Treppenhäuser  zurückgezogen  und hat dort -naja- noch zwei bedeutenden  Funktionen: Aussteifung und Sicherung des vertikalen Rettungsweges. Er hinterlässt ein Holztragwerk bei dem lediglich noch die Decken mit Gipsbauplatten und Sprinkler geschützt werden.

 

Tamedia Zürich MIKADO J.Pfäffinger

(Q: Mikado 1-2/2013)

Die Rahmen (ca 21m hoch und 17m breit) mit  jeweils vier Stützen(44x44cm)achsen(3m/11m/3m) sind über Zangen verbunden. Die Rahmen sind über ovale Rundhölzer mit vielfotographierten Steckverbindungen gekoppelt. Einen lesenswerten Artikel dazu ist in der Zeitschrift Mikado 1-2/2013 erschienen – vor einem Interview mit Hermann Blumer.

Bauzeit: Februar 2011 bis Mai 2013; Architekt: Shigeru Ban Architects; Entwicklung Holzbau: Hermann Blumer, Création Holz GmbH;Generalplaner Itten + Brechbühl AG; Holzbau: Blumer-Lehmann AG

 

1 comment
  1. norway 2018 | Grünes Bauen says: 4. Dezember 201700:17

    […] Das hier gezeigte Projekt erinnert ein wenig an die japanisch-Schweizer Zusammenarbeit von Shigeru Ban und Hermann Blumer. Eine kurzer Überblick über die beteiligten Büros zeigt eine erstaunliche Konzentration auf den […]

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